Mit Dialogue Smartphone-Anrufe auf dem Mac annehmen

Gerade auf iFun gelesen und sofort gekauft: Die Mac-App Dialogue ermöglicht es Anrufe auf euer Smartphone auf dem Mac entgegen zu nehmen und über das eingebaute Mikrophon (empfohlen wird ein angeschlossenes Headset) zu telefonieren.

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Unterstützt werden laut Website alle Smartphones mit Bluetooth 2.0 oder höher. Mit meinem iPhone 4s hat es sich sofort verbunden; auch der erste Testanruf lief problemlos (wobei ein Headset von Vorteil ist, da das Programm (noch) keine Freisprech- bzw. „Echounterdrück“-Funktion besitzt).

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Natürlich kann man nicht nur Anrufe empfangen, sondern auch direkt über den Mac und dessen Kontaktliste wählen. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, die Telefonate im .m4a-Format aufzuzeichnen, wobei man natürlich die Rechtslage zu diesem Thema beachten sollte 😉

Mit 6€ ist das Tool kein Schnäppchen, doch kann ich mir vorstellen, dass es für viele sinvoll sein kann. Ich habe es mir gekauft, nicht zuletzt weil die Entwickler angekündigt haben, dass noch einige Features folgen werden!

 

Eine Maus, Ein Keyboard, viele Computer

Ich habe mir vor kurzen einen Windows Laptop zugelegt, welcher nun neben meinem Macbook und einem externen Bildschirm auf meinem Schreibtisch steht. Jetzt nochmal eine Maus und ein Keyboard für den Laptop? Das wäre zu viel.

Windows hat für dieses Szenario Mouse without borders entwickelt. Mit diesem kostenlosen Tool lassen sich bis zu vier Windows Computer miteineinander verbinden und mit einer einzigen Maus ansteuern. Windows Computer… Mit anderen Betriebssystemen ist das Programm leider nicht kompatibel.

Da kommt Synergy ins Spiel. Diesem Tool ist es egal ob es sich um Windows, Mac, Linux oder Solaris handelt:

Mit Synergy können Sie einfach Ihre Tastatur und Maus an mehreren Computern auf Ihrem Schreibtisch nutzen, und es ist Frei und Open Source. Bewegen Sie einfach ihre Maus über den Rand des Bildschirms eines Computers auf den Bildschirm eines anderen. Sie können sogar den Inhalt ihrer Zwischenablage an alle Computer verteilen. Alles was Sie brauchen ist ein Netzwerk-Anschluss. Synergy funktioniert auf Windows, Mac OS X und Linux. (via)

Genau das, was ich in meinem Fall benötige. Die Einrichtung geht nur wenige Minuten und nach kurzem Test bin ich sehr zufrieden mit Synergy.

Steuererklärung am Mac

Der Bestseller auf Amazon für Mac-Software ist ein Steuererklärungsprogramm, und zwar Steuer-Spar-Erklärung 2012 Mac-Version (für Steuerjahr 2011). Benötigt wird ein Mac ab 10.6 (Snow Leopard), 1 GB Arbeitsspeicher und ca. 400 MB Platz auf der Festplatte.

Das kann das Programm

  • Erstellung der Steuererklärung 2011
  • Prognose und Vorwegerfassung für die Steuererklärung 2012
  • Antrag auf die Lohnsteuerermäßigung 2012
  • Gewinnermittlung mit Umsatz- und Gewerbesteuererklärung 2011
  • Vorläufige Gewinnermittlung mit Umsatz- und Lohnsteueranmeldung 2012
  • Einheitliche und gesonderte Feststellung 2011

Auch die Kommentare auf Amazon.de sind größtenteils postitiv:

„Habe bisher die SSE für Windows genutzt und mir scheint, dass die SSE für Mac völlig identisch im Funktionsumfang ist. Alles läuft flüssig und stabil, wie die Windows-Version. Es fühlt sich zudem nicht wie eine Portierung, sondern wie ein eigens für Mac gemachtes Programm an. Kinderkrankheiten habe ich bisher also keine entdeckt.
Von daher eine klare Empfehlung von mir :). Zum Verzicht auf BootCamp oder Parallels lohnt es sich allemal, nun die Mac-variante zu beziehen.“ (Von Magoosy)

„Sie ist sehr bedienerfreundlich und die Option des Roten Fadens finde ich persönlich klasse!
Hat die 5 Sterne absolut verdient vor allem zu diesem Preis. Welche Software kann soviel für das Geld?“
(Von Simon W.)

Videos aus Mediatheken durchsuchen und downloaden

Mediatheken von ARD, ZDF, ARTE und Co. sind Klasse, haben jedoch einen Nachteil: Der Content ist nur für begrenzte Zeit verfügbar. So wollte ich heute die ARTE-Dokumentation Nerd-Alarm! anschauen, doch ist diese leider nur noch für zwei Stunden verfügbar, was tun? Ich machte mich auf die Suche nach einem Weg, die Dokumentation herunter zu laden, da ARTE das downloaden von Haus aus nicht unterstützt. Ich fand ein Programm, das noch viel mehr kann:

Es handelt sich um eine Applikation namens Mediathek und ist mit Mac’s ab OS X 10.5 oder neuer Verfügbar.

Was kann Mediathek?

Das Programm versteht sich mit so gut wie allen Mediatheken der Fernsehsender, wie ARD, ZDF, 3sat, SWR, ARTE und vielen mehr. Der Vorteil an Mediathek ist, dass man nicht zwischen den Anbietern wechseln muss, sondern alle verfügbaren Videos verschiedener TV-Sender in einer Suche und einer Übersicht zusammengefasst sind.

Ein weiteres Feature sind die Abonnement. Man kann seine Lieblingssendung einfach abonnieren und sobald es ein neues Video gibt wird man benachrichtigt.

Neben der Möglichkeit, den Film herunter zu laden kann man ihn auch sofort wiedergeben. Dazu wird der Stream wahlweise in Quicktime oder VLC geöffnet. Auch HD-Qualität ist möglich!

 

Fazit: Die Freeware hat es echt in sich! Ich habe schnell meine gewünschte Sendung gefunden und konnte sie gleich downloaden, denn trotz der vielen Funktionen bleibt Mediathek sehr schlicht und intuitiv. Ich bin mir sicher, dass ich es auch in Zukunft oft verwenden werde.

Mac HowTo: Passwörtgeschützte Rar-Dateien mit cRARk öffnen

Jeder kennt es: Man hat eine gepackte .rar-Datei vor sich und will sie öffnen und dann fragt das nette Macbook nach einem Passwort, das man nicht kennt. So ist es auch mir ergangen. Also gleich nach einer Lösung gesucht. Für Windows gibt es ja massenweise solcher Tools, aber für das Apple-Betriebssystem hat sich nach langem suchen nur ein Programm gefunden: cRark

Dieses toll bringt leider einige Nachteile, die aber zu bewältigen sind. Es ist auf Englisch (naja, das ist nun wirklich nich das größte Problem) und es hat kein GUI (Graphisches Interface), muss also über das Terminal betrieben werden.

Da ich keine Anleitung für Mac-User gefunden habe, und die Installation nicht ganz so einfach ist, werde ich euch die Installations-Schritte möglichst genau erläutern:

  1. Downloaden

Hier lässt sich das Programm herunterladen. Ihr wählt „cRARk v. 3.3c Freeware with no CUDA support, for Mac OS X, Leopard and Snow Leopard (Intel only!, 430K)“. cRARk mit CUDA support (was CUDA ist, kann man hier nachlesen) werde ich in nächster Zeit eventuell nachreichen, da dann die Installation noch aufwändiger ist.

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2.        Entpacken

Auch das Entpacken ist nicht ganz so einfach, da sich da die Entwickler von cRARk einen (wie ich finde nicht so lustigen) Scherz erlaubt haben und eine passwortgeschützte Datei in das Rar-Archiv gepackt haben. Eigentlich ist sie dazu da, um das Tool später zu testen.
Mein Betterzip hatte aber damit Probleme, dass nur eine Datei Passwortgeschützt ist. So musste ich mir kurzerhand noch ein anderes Entpack-Programm zulegen. Mit StuffIt hat es funktioniert.
Wir entpacken alle Dateien, außer „crackme“ (das ist die besagte, passwortgeschützte Datei) in einen beliebigen, leeren Ordner (am besten CRARK nennen).

  1. Password Definiton File

Es gibt zwei Arten, mit der cRARk die Passwörter knackt: mit Bruteforce- oder einer Wordlistattacke. Bruteforce probiert einfach alle möglichen Buchstaben-kombinationen durch. Mit einer Wordlist arbeitet cRARk eine Liste mit möglichen Passwörtern ab.

Bevor wir nun cRARk benutzen müssen wir dem Programm sagen, welche Buchstaben bzw. Passwörter er zur Verfügung hat. Dazu öffnen wir die english.def mit TextEdit. Alles was über dem „##“ ist für die Bruteforce-Methode, darunter für die Wordlist-Methode. Habt ihr also eine Liste in der das Passwort womöglich drin stehen könnte, dann einfach unter dem „##“ einfügen. Jetzt nur noch die english.def in password.def umbenennen (am besten eine sicherungskopie erstellen) und wir können das Programm starten.

3. Start

Um das Tool zu starten öffnen ihr das Terminal (entweder über Spotlight oder unter /Programme/Dienstprogramme). Dann gebt ihr folgendes ein:

cd [+Pfad zu dem Ordner, in dem das cRARk liegt. z.B. für den Schreibtisch: /Users/deinname/Desktop/CRARK]
./crark [nicht unbedingt nötig, aber so sieht man alle Befehle, die man später nutzen kann]


Wenn wir jetzt das Rar-Archiv „test.rar“, dass auf dem Schreibtisch liegt mit einer „Buchstaben-Bruteforce-Attacke“ knacken wollen, geben wir folgendes ein:
./crark /Users/deinname/desktop/test.rar
Und schon fängt das Programm an zu schaffen. Nach ein paar Minuten erhalten wir folgendes Ergebnis:


Bei Fragen oder Tipps, die noch in der Artikel aufgenommen werden sollen, einfach in den Kommentaren posten!

Benutzen dieser Anleitung auf eigene Gefahr! Verwende das Programm nur zu Testzwecken und wenn der Eigentümer der Datei einwilligt.

Mein RSS-Reader: Vienna

Hallo,
Nachdem ich mit der Zeit sehr viele Rss-feeds dazu bekommen habe, wurde mir der in Mail Integrierte Reader zu unübersichtlich.
So habe ich mich umgeschaut und nach langen überlegen Vienna ausgewählt:

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Man sieht gleich die dreigeteilte Ansicht: links die abonnierten rss-feeds. Die Nummern daneben, zeigen die ungelesenen Beiträge. Wenn man einen Feed angeklickt hat, sieht man dann in der Mitte eine Liste der Beiträge. Unten dann den Beitrag selber. (Man kann es auch vertauschen, dass oben der Beitrag ist und unten die Liste).
Die einzelnen feeds Lassen sich in Ordner sortieren. Außerdem lassen sich „intelligente Ordner“ erstellen.
Auch sehr gut ist, dass sich Vienna in Safari und Firefox integrieren lässt, und man es dort als Standart Rss-Reader auswählen kann.

Ich benutze Vienna nun schon seit einigen Wochen und benutze es seitdem eigentlich mehrmals täglich. Es ist eine echte alternative zu den anderen gängigen Rss-Readern wie Newsnetwire etc.